Kritische Stellungnahmen zur neuen angeblichen “Sensation” der Bestätigung der Relativitätstheorie (LIGO-Messungen)

© Bild Jocelyne Lopez 2011

In regelmäßigen Abständen lässt die mächtige Lobby der theoretischen Physik von den etablierten Medien eine neue „Sensation“ der Bestätigung der Relativitätstheorie hochjubeln, wie wieder einmal vor kurzem mit der angeblichen Messung von Gravitationswellen (LIGO-Experiment) nach den Vorhersagen der Marketing-Kultfigur Albert Einstein. Die Jahr für Jahr seit Jahrzehnten vom Staat vergebenen Subventionen aus der Steuerkasse in Millionen- und Milliardenhöhe   an die Lobby der „Einstein-Forschung“ müssen ja auch regelmäßig gerechtfertigt werden und man muss sich immer wieder neue Subventionen  sichern, ist ja verständlich…
Nachstehend ein paar kritische Stellungnahmen zu dieser vermeintlichen „Sensation“:

.

Norbert Derksen – 12.02.2016:

Leserbrief an Schwäbische Zeitung
Cc: Redakteuse Ingrid Augustin ; dpa Deutsche Presse-Agentur ; AFP Agence France-Presse ; MPI-Direktorin Prof. Dr. Alessandra Buonanno ; Ligo-Gründungsvater Prof. Rainer Weiss, PHD ; ESA ; Airbus Defence & Space ; Airbus-Sprecher Mathias Pikelj
Betr.: Zum Artikel „Jahrhunderterfolg für Astrophysik“ (12. 2.)

Wieder einmal läßt sich die leichtgläubige und zu tosendem Applaus neigende Öffentlichkeit blenden von des Kaisers neuen Kleidern, diesmal in Form einer Chimäre, die erstmals von Henri Poincaré als „onde gravifique“, also als Gravitationswelle bezeichnet wurde. Ähnlich absurde Reaktionen waren schon Theodor Fontane bekannt, als er 1878 resigniert feststellte:

»Wir stecken bereits tief in der Dekadenz; das Sensationelle gilt, und nur einem strömt die Menge noch begeisterter zu: dem baren Unsinn.«

Statt „Jahrhunderterfolg“ wäre der Ausdruck Jahrhundertblamage angebracht. Denn in Wahrheit gibt es weder Gravitationswellen noch Schwarze Löcher noch Gravitonen noch eine Raumzeit, geschweige denn eine solche, die sich krümmen bzw. stauchen und dehnen läßt. Übersehen wurde von den Physikern mit überschaubarem Intellekt, weil sie sich immer noch von der sogenannten Relativitätstheorie narren lassen, daß beispielsweise die zugrundeliegende Lorentz-Transformation abgesehen vom Spezialfall kollinearer Relativgeschwindigkeiten zwischen den betroffenen Inertialsystemen überhaupt nicht transitiv ist, was eine conditio sine qua non wäre, wie es sowohl Arnold Sommerfeld als auch Max von Laue bereits wußten. Wenn die Papageienpresse den Blödsinn vom Nachweis der Gravitationswellen jetzt bereitwillig unisono hinausposaunt, so ist es zwar keine Lüge, weil nicht Absicht, sondern bloße Dummheit dahintersteckt, aber die Unwahrheit bleibt es trotzdem, und für den geprellten Steuerzahler macht es keinen Unterschied.

Mit freundlichem Gruß
Ihr  Norbert Derksen.
.

Wolfgang Engelhardt – 13.02.2016:

Antwort von Wolfgang Engelhardt an Norbert Derksen,
mit Kopie an alle o.g. Empfänger:

Lieber Herr Derksen,

ich bin voller Bewunderung, dass meine Kollegen Experimentalphysiker imstande sind, eine Längenänderung vom Durchmesser des Hodensacks einer männlichen Hausstaubmilbe (10 Mikron) zur Distanz bis zum nächsten Fixstern (3.5 Lichtjahre) messtechnisch zu erfassen. Des weiteren hat ein günstiges Geschick es so gefügt, dass noch während der Testphase der Ligodetektoren zwei schwarze Löcher in einer fernen Galaxie (1.3 Milliarden Lichtjahre) während der kurzen Zeit von 200 Millisekunden kollabierten, so dass wir Zeuge dieses völlig unwahrscheinlichen Ereignisses wurden. Das ist so unwahrscheinlich wie die Tatsache, dass Gerber 17 Jahre vor Einstein mit einer falschen Theorie und einer fehlerhaften Rechnung Einsteins Formel für die Periheldrehung des Merkur richtig getroffen hat (Näheres hier: Wolfgang Engelhardt: Befragung von Experten zur Gerber-Einstein-Formel ). Freilich drang dann fünf Monate lang kein erhellendes Licht mehr durch das „neue Fenster ins All“, doch wir müssen halt geduldig sein, noch empfindlichere Detektoren bauen und dabei viel Geld der Steuerzahler investieren. Der Erfolg wird nicht ausbleiben, denn dafür garantiert der Name Einstein.

Ihnen und Ihren Adressaten eine gute Nacht im seligen Schlaf des unschuldigen Normalbürgers von
Ihrem Wolfgang Engelhardt.
.

Helmut Hille – 13.02.2016:

Gravitationswellen „bewiesen“

Nachdem Michelson und Morley keine Bewegung der Erde durch einen vermuteten Äther feststellen konnten, spielten Physiker, die nicht auf die Ätheridee verzichten wollten, mit dem Gedanken, dass dies an den Messmitteln liegen könne, die sich der Erdgeschwindigkeit irgendwie anpassen würden (sich anpassen – ein Begriff aus der Biologie). Hendrik Lorentz entwickelte dazu Transformationsgleichungen, die Einstein hernahm und in seiner jugendlichen Unbekümmertheit die „Vermutung“ aussprach, dass es so ist, als würden Raum und Zeit sich gerade immer so winden, dass für den Messenden der Eindruck einer (windigen) Konstanz der Lichtgeschwindigkeit entsteht, also einer Scheinkonstanz, denn bei einer echten Konstanz müssten sie das nicht. (Aber warum sollten Raum und Zeit uns da täuschen wollen? Aus krimineller Neigung? Aus Liebe zu Einstein? Man kann die Idee gar nicht so lächerlich machen, wie sie ist.)Man war sich einig, das Faktum der Nullmessung nicht akzeptieren zu wollen, weshalb die Raumzeit als Ätherersatz hochwillkommen war, welche die Messungen von Michelson und Morley – die Erwartungen über das Faktum stellend – in das Gegenteil deuten: man hätte die Bewegung wegen ad hoc herbeiphilosophierter raumzeitlicher Wirkungen nur nicht messen können.Sie ist also Antiwissenschaft, um ernsthafte Wissenschaft zu konterkarieren.

Die Vorstellung war nun, dass der Raum nicht ein dreidimensionales geistiges  Ordnungsmuster sondern eine physikalische Sache ist, auf die man wie auf einen Pudding draufschlagen könne, worauf er wellenartig etwas wackeln würde. Könnte man nun solche „Wellen“ aufspüren, wäre die Idee der Raumzeit beiwesen. Und zugleich wäre „bewiesen“, dass es in der Physik nicht auf geistige Grundlagen sondern nur auf die Sache ankommt (materieller Naturalismus). Das ist einer der Gründe, warum vielen Einsteins Relativitätstheorie so wichtig ist.

Nun sind diese Wellen selbst bei den größten Ereignissen im Universum, dem Verschmelzen von schwarzen Löchern, so winzig, dass sie schwer aufzuspüren sind. Man musste deshalb die Messmethoden auf das Äußerste verfeinern, um ihrer habhaft zu werden. Das dauerte Jahre. Doch anlässlich 100 Jahre Allgemeine RT wäre es nun an der Zeit, einen Erfolg vorzuweisen, sowohl um die eigene Arbeit als auch die Steuerverschwendung rechtfertigen zu können und das Fließen von Forschungsgeldern zu sichern. Was der Sinn solcher „Forschung“ ist, fragt eh niemand.

Aber um was geht es denn eigentlich physikalisch? Es geht um einen äußerst flüchtigen Raumwackler von „ein Milliardstel Milliardstelzentimeter (1018cm), um Bruchteile eines Atomdurchmessers also“ im Niemandsland der Messtoleranzen, der von null nur noch mathematisch zu unterscheiden ist und der für nichts in der Welt auch nur von geringster Bedeutung ist, außer um mit Einsteins „überragenden Genie“ die zahlende Öffentlichkeit weiterhin zu blenden. Man könnte aber auch sagen: ganz gleich was bei dieser aufwändigen „Forschung“ tatsächlich oder angeblich herauskommt: mit Sicherheit belegt ihr Aufwand vor allem die riesige Beweisnot für Einsteins Thesen, weshalb ja auch Eddingtons Sonnenfinsternislüge immer wieder aufgewärmt werden muss. 

.

 Peter Rösch – 12./13.02.2016:

Kommentare zu einem Artikel der Zeitung „DIE WELT“:

Nach dieser Vorstellung handelt es sich um eine Verdichtung der Ätheratmosphäre, die sich um jeden massereichen Himmelskörper findet und von diesem mitgezogen wird. Da der Äther nicht nur mit der Gravitation korreliert, sondern auch Transportmittel für Lichtwellen ist, ist der Gravitationslinseneffekt durch Ätherverdichtung eine Selbsverständlichkeit. – Das war übrigens um 1900 das bei jedem Physiker vorausgesetzte Wissen. Das historische Rätsel, warum es nach 1905 zugunsten falscher Rechnungen und irreführender Überlegungen aufgegeben wurde, ist inzwischen gelöst. Es ging um den Wettstreit zweier Ideologien, die mit den Gestalten Max Planck (preußischer Staatsprotestantismus) und andererseits Ferdinand Lindemann (Machscher Positivismus, Schöpfer des Relativitäts-Fakes) verknüpft sind. Einstein, ursprünglich Machist, ist dann zwischen die Mühlsteine geraten.
[…]
Daß es genau jetzt schon gelungen ist, liegt daran, daß die Allgemeine Relativitätstheorie vor genau 100 Jahren veröffentlicht wurde. Da wollte man jetzt mit dem Faken nicht länger warten.
[…]
Dafür kann man mit Einstein „beweisen“, daß ein Fahrrad, wenn es nur schnell genug fährt, in einen Gully fällt, und warum zugleich wiederum nicht. (Tipp: Lorentzkontraktion!) Das ist nicht minder wunderlich wie das mit den zwei Zügen.
[…]
Die Relativitätstheoretiker. Das sind aber keine Physiker. Physiker arbeiten mit den definierten Grundgrößen Länge, Masse, Zeit, und zwar im Dreidimensionalen. Was darüber hinausgeht, ist keine Wissenschaft, sondern Mythologie – mit roten Riesen, weißen Zwergen, schwarzen Löchern, Superstrings, Warps, Wurmlöchern, und dem ganzen Mist eben.
[…]
Nach den wohl weitgehend zutreffenden Vorstellungen z. B. von Hertz, Stokes und Lenard sowohl als auch. Das ist, wie wenn Sie mit dem Löffel im Honig rühren. Ein Teil des Honigs wird mitgenommen, der andere Teil bleibt wo er ist. Wenn sie an das Honigglas stoßen, erzittert der gesamte Honig – und nicht irgendwelche „Raumzeit“.
[…]
Krümmen kann man nur Substanzen, es ist ein Vorgang im Raum, nicht des Raumes. Deshalb hat sich, wenn die Daten überhaupt zuverlässig sind, nicht „Einsteins“ Lehre gemeldet, sondern die vom Weltäther (= nach Lenard „Uräther“). Entdeckt wurden Ätherwellen.
[…]
Die Astrophysiker rechnen grundsätzlich mit Newton. Wenn hier wirklich was passiert sein sollte, dann handelt es sich um einen Effekt des Weltäthers, nicht um eine „Verbiegung der Raumzeit“ oder ähnlicher Quatsch.
[…]
Wenn Sie jetzt meinen, die „Relativitätstheorie“ sei bestätigt worden, muß ich Sie enttäuschen. Mit der hat das nichts zu tun, auch nicht mit Einstein, die sind nur das Label, die den Politikern Gelder entlocken.
[…]
Ein Sammelsurium des ganzen Quatsches, zu dem die „moderne Physik“ fähig ist. Mal ganz davon abgesehen, daß überhaupt alles zweifelhaft bis falsch ist, was mit dem Fake-Sujet Einstein zu tun hat: Die Vorstellung von Gravitationswellen wurzelt in der Äthertheorie. Es ist nicht der „Raum“, der von wellenartigen Erschütterungen „verbogen“ wird, wie Herr Bührcke meint; denn verbiegen kann sich nur eine Substanz. Verbiegung ist eine Angelegenheit im Raum, aber nicht des Raumes. Das kapiert jeder aufgeweckte Schüler. – Da werde ich nächste Woche wieder ganz schön zu tun haben, um diese laut Bührcke nobelpreisverdächtigen Geistesverdrehtheiten zu beheben. .

.

Hartwig Thim – 14.02.2016

Ich glaube, dass Rainer Weiss mit seinem Interferometer wahrscheinlich wirklich ein Meßergebnis erhalten hat, das ich so interpretiere: Er hat die Erddrehung detektiert, und damit die SRT falsifiziert, aber doch nicht die ART verifiziert! Verbiegung der Raumzeit ist doch Unsinn, und Gravitationswellen gibt es doch überhaupt nicht.

 

Jocelyne Lopez – Blog-Eintrag vom 13.02.2016 :

Die neue alte Sensation der Bestätigung der Relativitätstheorie

 

Quelle:  http://www.kritik-relativitaetstheorie.de/2016/02/kritische-stellungnahmen-zur-neuen-angeblichen-sensation-der-bestaetigung-der-relativitaetstheorie-ligo-messungen/

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: