Kriegshandlungen Illegaler mitten in Paris

An der Pariser Metrostation Stalingrad lagern seit Anfang März Hunderte Illegale, hauptsächlich aus Eritrea, dem Sudan und Afghanistan. In der Nacht auf Freitag kam es zu brutalen Kämpfen, vermutlich um Platzvorrechte oder einfach die üblichen Kriege der einzelnen Nationalitäten. Auch eine Bürgerwehr soll in die Unruhen verwickelt gewesen sein. Trotz eines Großaufgebots der Polizei und zwischenzeitlicher Beruhigung der „Kriegshandlungen“ brach die Gewalt immer wieder erneut aus und zog sich über mehrere Stunden hin. In den vergangenen Wochen hatte das Lager Zuwachs von fast tausend Illegalen aus Calais bekommen. Am 30. März hatten Innenminister Bernard Cazeneuve und Bürgermeisterin Anne Hidalgo die Räumung veranlasst, aber nur zwei Wochen später waren die Horden wieder zurück. Nun will man wieder räumen, also das Problem nur zu einem anderen Ort verlagern.

 

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