DAS MÖSENTUCH

kopftuch

Von Gastautorin ALEXANDRA MÜNCH

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH, LIEBE SPIEGEL-ONLINE-REDAKTION!

Ich gratuliere euch von ganzem Herzen zum heuchlerischsten Artikel des Monats. Das schafft nicht jeder, denn gutmenschlich ist man neuerdings zwar gern, aber so verzweifelt und zitternd an seinem schlechtbezahlten Drehstuhl zu kleben, dass man eine frauenverachtende Religion lobpreist, traut sich nicht jeder.

Auf eurer Homepage verlinkt ihr den Artikel: „Mein Kopftuch und ich: Vier Frauen erzählen, warum sie es tragen.“

Autorin des Ganzen ist Hatice Kahraman, die natürlich auch Kopftuch trägt und die natürlich auch gleich mit dem Untertitel klarmacht, dass man sich als kopftuchtragende Muslima leider immer noch mit schlimmen Attacken im Alltag konfrontiert sehen muss, was übersetzt so viel heißt wie: „Alle Deutschen, die sowas nicht unterstützen, sind scheiße.“

Der Artikel beginnt mit der nett aussehenden Huda Edelbrock, die auf dem Foto zwar verdächtig verhüllt aussieht, aber sympathisch in die Kamera lächelt, um den Leser klar zu machen: Es gibt keine unglücklichen kopftuchtragenden Frauen, und das Kopftuch ist ein Segen. Für Huda ist das Kopftuch „ein Dienst an Gott, da es so im Koran vorgeschrieben ist.“ Da muss ich dich leider enttäuschen, liebe Huda. Im Koran steht nur, dass die Frau darauf achten soll, ihre Scham zu bedecken und sittsam zu sein, was so viel bedeutet wie: „Halte nicht jedem deine Muschi ins Gesicht“. Kein Wort steht da von Kopftuch, aber hirnkranke, dauergeile Männer haben sich vor tausenden von Jahren gedacht, dass es doch ganz praktisch wäre, das Ganze etwas umzudeuten und selbst jede Frau ficken zu können, aber der eigenen Frau und Schwester unter Morddrohungen zu verbieten, ein normales Leben zu führen und sie dazu zu zwingen, auszusehen wie ein Scheisshaufen.

Die Autorin des Artikels hat die angebliche Liebe zur Religion als Argument für diese Frauen ganz clever an den Anfang gestellt. Es ist ein Totschlag – Argument, weil es vermitteln soll: Wer sich gegen dieses Argument stellt, hat etwas gegen die freie Ausübung der Religion, und religiös sind wir ja schließlich alle ein bisschen. Damit es aber ja nicht zu überholt wirkt, und der aufgeklärte Leser nicht auf falsche Gedanken kommt, legt Huda mit ihren Argumenten gleich nach: „Gleichzeitig setzte ich mit dem Kopftuch auch ein feministisches Zeichen. Frauen werden eben nicht nur durch ihr Äußeres definiert.“

Als ich das gelesen habe, bin ich fast vom Stuhl gekippt. Dein Ernst, Huda? Deine Kopftuchtragerei hat mit Feminismus genau so viel zu tun wie die Atombombe mit Friedenssicherung. Feminismus bedeutet eben gerade nicht, sich dem Mann unterzuordnen, indem man so ein hässliches Ding auf dem Kopf trägt, sondern es bedeutet ein freies Leben nach den eigenen Vorstellungen zu führen, und Frauen haben dafür viele Jahre gekämpft.
Abgesehen davon, beurteilt dich kein Mann ausschließlich nach deinem Äußeren, außer du schminkst dich wie eine Nutte, so wie es schon bei vielen deiner Leidensgenossinnen gesehen habe, die Kopftuch tragen. Und wieso tragen dann eigentlich die Männer keins? Diese darf man dann nach dem Äußeren beurteilen? Ich werde regelmäßig von Moslems angemacht, die geil sind und junge deutsche Frauen ficken wollen. Männer müssen dann nicht sittsam sein?

Huda, sieh ein, deine Religion ist scheiße und sie beruht einzig und allein darauf, dass sich die Frau dem Mann unterzuordnen hat, damit er nach der Zwangshochzeit auch schön eine Jungfrau besamen kann. Du willst signalisieren, dass du das alles freiwillig machst, aber das tust du nicht. Du tust es, weil es dir von klein auf eingebläut wurde.

Ich verurteile nicht dich, Huda, denn ich würde wahrscheinlich das gleiche sagen, wenn hinter mir jemand mit Axt und Fackel stehen würde. Ich verurteile SPIEGEL ONLINE, der mit diesem Artikel versucht glauben zu machen, dass der Islam eine harmlose Religion ist wie das Christentum oder alle anderen. Aber das ist er nicht. Es werden immer noch täglich Frauen geschlagen, verschleppt und vergewaltigt oder ermordet, weil sie sich von den alten Traditionen lösen oder einfach ihr Kopftuch ablegen und ein freies Leben führen wollen. Und es ist eine Schande, dass ein deutsches Magazin einen Artikel veröffentlicht, der diese Wahrheit komplett ausblendet.

 

53 Kommentare

  • Ich arbeite bei Bosch in Stuttgart. Als Vorarbeiter in der Fertigung. Ich bin Frauen mit Kopftuch gewöhnt, sie arbeiten fleissig sind aber meistens blöd wie Büchsenbrot. Dieses Jahr bekam ich aber eine Studentin / Ferienbeschäftigte, ich glaube so anfang 20, welche nicht nur Kopftuch trug sondern mir auch den begrüssungs Handschlag verweigerte. Die Begründung war das nur ihr Vater und ihr Bruder sie berühren darf! Bis letztes Jahr wäre sie mangels sozialer Kompetenz nicht durch das Bewerbungsgespräch gekommen! Ich habe ihr dann natürlich eine absolut behämmerte Arbeit zugeteilt. Man sieht es gibt immer noch eine Steigerung und solange sich die Frauen nicht wehren wird die ganze Emanzipation rückwärts gehen.

  • Grossartig! Wunderbar geschrieben! Ganz klar, ohne Verschleierungssprache, die die eigene, berechtigte Wut tarnen soll, sondern genau so wie es einem auf der Seele hängt und raus will, ohne Vorsicht das man etwas so nicht sagen dürfe. Ich bin sehr dankbar für jeden , jede, die das macht. Bravo!

  • Auf dem o.g. Link zu bento muss man sich die Kommentare unbedingt durchlesen. Nix hinzuzufügen. Sicher gibts da so ein paar vereinzelte Islam- Versteher, aber die widersprechen sich letztendlich selbst und werden von der Community fachgerecht auseinandergenommen. Fakt ist, das das Kopftuch definitiv nicht nach Deutschland gehört ! Ich war selber schon oft in islamisch geprägten Ländern im Urlaub, z. Bsp. in Tunesien, da rennen nur alte Frauen noch so rum. Dito Ägypten. Wahrscheinlich haben da viele Frauen vom Koran noch nichts gehört und wenn ja, werden sie sich gedacht haben, Kopftuch steht da aber nicht drin !

  • Ergänzung :

    Linkes Mantra: Europäischer Nationalismus ist böse; der viel rabiatere Nationalismus aller arabischen Völker – und damit auch vieler Migranten – ist dagegen Ausdruck ihrer kulturellen Eigenständigkeit.

    Quelle: Website Nikolaus Fest

      • Richtig. Der Islam ist alles was Links nicht ist. Der Islam und die Denkweise alles Muslime ist Rechtsextrem. Linke sind gegen die Todesstrafe, Muslime sind (ohne jegliche Ausnahme) alle dafür. Linke sind dafür das jeder so leben soll wie er es für richtig hält, Muslime sind dagegen. Linke sind Homotolerant, Muslime müssen davon gar nichts haben. Wiedersprüche ohne Ende. Der Islam ist verdammt Rächtz !!! Nur die Linken kapieren es nicht, wollen es nicht kapieren. Warum nicht? Weil der Islam nicht die eigene Religion ist, das eigene darauf kann man so schön spucken und sich gegen absondern, Nein der Islam ist die Religion der anderen, und das Andere ist immer gut. Das Eigene ist Pfui, das Andere, das Exotische wird angehimmelt, egal wie Scheisse es ist. Das Andere ist heilig, hauptsache es ist nicht Deutsch und Christlich. In Islamitischen Ländern gehören Linke zu den Hauptkritikern des Islam, bei uns gehören sie zu den Beförderen und Befürworter dieser Religion. Linke finden Religion im Allgemeinen Scheisse, ausser den Islam, den verteidigen sie. Linke die eine Rechte Ideologie verteidigen. Es geht den Linken immer nur um eines, Systemvernichtung, dafür gehen sie gerne den Packt mit dem Teufel ein. Links idealistisch verblendet sein ist eine geistige Krankheit. Die 68er und ihre Grünfaschisten haben die gesammte kollektive Welt geistig vergiftet. Es lebe der geistig gesunde Konservatismus! Ich frage Franz-Josef Strauss heute um Vergebung wie ich damals in jungen Jahren über ihn dachte. Die heutige CSU möge sich zutiefst schämen. Franz-Josef würde sich im Grab umdrehen wenn er wüsste das ihr heute mit den Sozialisten schmust.

Quelle:  http://der-kleine-akif.de/2015/10/13/das-moesentuch/#comments

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