WIE DER MENSCH DEN PLANETEN ERDE ZERSTÖRT

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FOTO: ZAK NOYLE/FOUNDATION FOR DEEP ECOLOGY

Der indonesische Surfer Dede Surinaya reitet in einer abgelegenen, aber mit Müll bedeckten Bucht auf Java durch eine Welle. Java ist die am dichtesten besiedelte Insel der Welt

 

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FOTO: COTTON COULSON/KEENPRESS/FOUNDATION FOR DEEP ECOLOGY

Wasserfälle aus Schmelzwasser auf Spitzbergen (Norwegen). Sowohl in der Arktis als auch in der Antarktis geht das Eis immer weiter zurück

 

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FOTO: ASHLEY COOPER/FOUNDATION FOR DEEP ECOLOGY

Dieser Eisbär ist auf Spitzbergen verhungert. Die Fjorde im Westen der Inselgruppe, die normalerweise im Winter zufrieren, sind die ganze Saison eisfrei geblieben. Der Eisbär war auf dem Weg nach Norden, um auf dem Meereseis zu jagen. Als er keines fand, brach er irgendwann zusammen und starb

 

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FOTO: PETER ESSICK/FOUNDATION FOR DEEP ECOLOGY

Eine der am meisten durch den Klimawandel gefährdeten Nationen sind die Malediven. Durch den steigenden Meeresspiegel werden die Inseln kleiner und drohen irgendwann ganz unterzugehen

 

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FOTO: NASA/FOUNDATION FOR DEEP ECOLOGY

Hurrikan Katrina, einer der stärksten Wirbelstürme in der Geschichte der USA, trifft 2005 auf Land und bringt Tod und Verwüstung

 

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FOTO: IAN WYLIE/FOUNDATION FOR DEEP ECOLOGY

Kondensstreifen am Himmel im Westen von London. Die globalisierten Verkehrsnetze, insbesondere die der kommerziellen Luftfahrt, tragen signifikant zu Luftverschmutzung und Treibhausgasemissionen bei.

 

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FOTO: DARIN OSWALD/IDAHO STATESMAN/FOUNDATION FOR DEEP ECOLOGY

Shoppen am „Black Friday“ in Boise (Idaho): Aggressive Schnäppchenjäger schieben sich durch die Eingangstür der Boise Towne Square Mall, als sie um 1 Uhr morgens geöffnet wird. Das Foto symbolisiert die Konsumgier der Menschen, die durch die Verarbeitung immer neuer Rohstoffe der Erde bedient werden muss

 

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FOTO: DANIEL BELTRA/FOUNDATION FOR DEEP ECOLOGY

Ein Betrieb für Massenviehzucht in Brasilien

 

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FOTO: YANN ARTHUS BERTRAND/FOUNDATION FOR DEEP ECOLOGY

So weit das Auge blicken kann, bedecken Treibhäuser die Landschaft in Almería (Spanien)

 

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FOTO: MAINICHI NEWSPAPERS/AFLO/FOUNDATION FOR DEEP ECOLOGY

2011 traf ein Tsunami Japan, was zu einer Kernschmelze im Atomkraftwerk Fukushima Daiichi führte. Aber auch an Japans fossiler Energieinfrastruktur gab es verheerende Schäden, wie etwa in dieser Anlage in der Nähe von Tokio

 

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FOTO: LU GUANG/FOUNDATION FOR DEEP ECOLOGY

Ein Schäfer kann den Gestank am verschmutzten Gelben Fluss in der Inneren Mongolei (China) nicht ertragen und hält sich Mund und Nase zu

 

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FOTO: GARTH LENTZ/FOUNDATION FOR DEEP ECOLOGY

Giftige Landschaft: Luftaufnahme der Teersand-Felder in Alberta (Kanada). Die Bergwerksbetriebe und Rückständebecken sind so groß, dass man sie sogar vom Weltraum aus sehen kann

 

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FOTO: DANIEL BELTRA/FOUNDATION FOR DEEP ECOLOGY

Luftaufnahme des Feuers, das 2010 nach dem Blowout auf der Bohrplattform Deep Water Horizon entstanden ist. In der Folge entstand die schlimmste Ölpest aller Zeiten, die den Golf von Mexiko monatelang verseuchte

 

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FOTO: GOOGLE EARTH/ 2014 DIGITAL GLOBE/FOUNDATION FOR DEEP ECOLOGY

Ein riesiges Loch klafft in der mittlerweile stillgelegten Diamantenmine Mir in Russland

 

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FOTO: GARTH LENTZ/FOUNDATION FOR DEEP ECOLOGY

Kahlschlag auf Vancouver Island. Umweltorganisationen bezeichnen Kanada wegen des Umgangs der Holzkonzerne mit den kanadischen Wäldern als „Brasilien des Nordens“.

 

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FOTO: DANIEL BELTRA/FOUNDATION FOR DEEP ECOLOGY

Rinder grasen neben einem abgebrannten Teil des Amazonas-Dschungels in Brasilien

 

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FOTO: MARK GAMBA/CORBIS/FOUNDATION FOR DEEP ECOLOGY

Das Kern-River-Ölfeld in Kalifornien (USA)

 

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FOTO: MIKE HEDGE/FOUNDATION FOR DEEP ECOLOGY

Kein Raum für Natur: die Mega-City Shanghai in China

 

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FOTO: JASON HAWKES/FOUNDATION FOR DEEP ECOLOGY

Der Himmel verdunkelt sich: Eine Kohlekraftwerk in Großbritannien stößt Abgase und Wasserdampf aus

 

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FOTO: PETER ESSICK/FOUNDATION FOR DEEP ECOLOGY

Müllhalde in Accra, Ghana: Große Mengen Elektroschotts aus den wohlhabenden Ländern im Norden werden nach Afrika gebracht, um sie dort sortieren oder verschrotten zu lassen.

 

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FOTO: M.R. HASASN/FOUNDATION FOR DEEP ECOLOGY

Die Schornsteine einer Ziegelei blasen hinter einer Müllhalde in Bangladesch schwarzen Rauch in die Luft

 

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FOTO: DANIEL DANCER/FOUNDATION FOR DEEP ECOLOGY

Ausgediente Autoreifen lagern in einer Deponie in der Wüste von Nevada (USA)

 

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FOTO: GOOGLE EARTH/2014 DIGITAL GLOBE/FOUNDATION FOR DEEP ECOLOGY

Luftaufnahme von Neu-Delhi (Indien). Im Jahr 2008 lebten erstmals mehr Menschen weltweit in Städten als in ländlichen Gebieten

 

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FOTO: MIKE HEDGE/FOUNDATION FOR DEEP ECOLOGY

Die illuminierte US-Stadt Los Angeles, Symbol für die Konsumorientierung und Autoabhängigkeit vieler Amerikaner

 

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FOTO: YANN ARTHUS-BERTRAND/FOUNDATION FOR DEEP ECOLOGY

Die Dächer von Aleppo (Syrien), eine der ältesten Städte der Welt, sind über und über mit Satellitenschüsseln bedeckt

 

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FOTO: PABLO LOPEZ LUZ/FOUNDATION FOR DEEP ECOLOGY

Mexiko-Stadt, die bevölkerungsreichste Metropole der Welt, dehnt sich immer weiter aus und lässt keinen Raum mehr für Bäume oder Pflanzen

 

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FOTO: DANIEL DANCER/FOUNDATION FOR DEEP ECOLOGY

Im Willamette National Forest in Oregon (USA) stehen die Stümpfe alter Bäume, die zur Gewinnung von Bauland abgeholzt wurden

 

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FOTO: CHRIS JORDAN/FOUNDATION FOR DEEP ECOLOGY

Auf den Midwayinseln im Nordpazifik, weit weg von den Zentren des Welthandels, zerfällt der tote Körper eines Albatrosses. Sein Magen ist gefüllt mit Plastikteilen aus dem Meer

 

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FOTO: KRISTIAN SCHMIDT/WILD AID/FOUNDATION FOR DEEP ECOLOGY

Der ehemalige chinesische Profi-Basketballspieler Yao Ming, der sich weltweit für wohltätige Zwecke einsetzt, steht in Kenia vor einem illegal von Wilderern erlegten Elefanten

 

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FOTO: STEVE MORGAN/PHOTOFUSION/FOUNDATION FOR DEEP ECOLOGY

In Russland posieren Wilderer mit dem Fell eines erlegten sibirischen Tigers. Weniger als 500 Exemplare der stark gefährdeten Tierart leben Schätzungen zufolge heute noch in Asien

 

 

Es sind diese Art Fotos, die man so schnell nicht vergisst. Die einerseits faszinieren, durch ihren Blickwinkel, ihre Farben oder die Dichte der abgelichteten Objekte darauf. Und dann kommt der Schockmoment, wenn der Inhalt und die Botschaft, die sie übermitteln, sich dem Betrachter mit voller Wucht offenbaren.

Da ist ein Surfer, der durch eine perfekt geformte Welle reitet. Doch das Wasser über ihm ist voller Schmutz und Müll, der von der Welle aufgewirbelt und mitgerissen wird. Eine andere Aufnahme zeigt eine weite Landschaft mit sanften Hügeln. Doch nicht ein grüner Fleck ist geblieben, das gesamte Areal ist dicht an dicht mit Häusern besiedelt. Das Foto stammt aus Mexiko-Stadt, der aktuell größten und bevölkerungsreichsten Stadt der Welt.

„Overdevelopment, Overpopulation, Overshoot“ (dt. „Überentwicklung, Überbevölkerung, Überschreitung“) lautet der Titel des beeindruckenden Bildbandes, in dem diese und viele weitere Fotos unseres Planeten abgedruckt sind. Ins Leben gerufen wurde das Buchprojekt vom Population Media Center, einer Organisation, die mit verschiedenen medialen Projekten und Kursen auf die Zerstörung der Erde durch den Menschen aufmerksam machen und diesen zum Umdenken bewegen will.

Eine Aufnahme unsere Erde – ein etwa 4,6 Milliarden alter Planet, dessen Oberfläche vor allem in den letzten 150 Jahren tiefgreifend durch den Menschen verändert wurde.

FOTO: NASA

„Die Weltbevölkerung wächst pro Tag um 220.000 Menschen – das sind mindestens 9000 weitere Menschen jede Stunde“, sagt Joe Bish vom Population Media Center. „Wir erwarten, dass die Erde ganz automatisch und einfach so Land, Essen, Schutz und andere Ressourcen für diese nachfolgenden Leute bereitstellt, plus für alle die, die schon hier sind– und das, obwohl wir die Natur und unsere Artgenossen ganz schrecklich misshandeln.“ Mit dem Buch, von dem 4000 Exemplare kostenlos an verschiedene Organisationen weltweit verteilt werden, hoffe man, ein neues Bewusstsein für die Probleme auf dieser Erde zu schaffen.

Viele der Bilder machen wütend und traurig, zeigen abgeschlachtete oder verhungerte Tiere, Abwasser, das ins Meer geleitet wird und Abgase, die in die Luft geschleudert werden. Andere Fotos sind weniger explizit und regelrecht schön anzusehen, wie etwa die Luftaufnahme von Los Angeles bei Nacht. Millionen Lichter leuchten in den Straßen und Häusern der US-Metropole – ein Symbol für den enormen Energieverbrauch der USA, der in seiner Folge  signifikant zum globalen Klimawandel beiträgt. Was dieser unter anderem bewirkt, zeigt die Aufnahme mehrerer Wasserfälle, die sich als Schmelzwasser von einem Gletscher in Norwegen ins Nordpolarmeer stürzen.

Sehen Sie diese und weitere Fotos aus dem Bildband „Overdevelopment, Overpopulation, Overshoot“ oben in unserer Fotogalerie!

Der Bildband kann zu einem Preis von 50 US-Dollar auf der Website des Population Media Center erworben werden.

FOTO: PR / POPULATION MEDIA CENTER

Quelle:  http://www.travelbook.de/welt/schock-fotos-wie-der-mensch-den-planeten-erde-zerstoert-645686.html

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