»Operation Hydrant« und der grüne Pädophilen-Sumpf

Markus Gärtner

In Deutschland und Großbritannien tut sich immer mehr ein pädophiler Abgrund auf, der alle Vorstellungen sprengt. Gestern schilderte die ehemalige Berliner Sozialarbeiterin Frauke Homann der FAZ in einem schockierenden Interview, wie Pädophile Stadt-Indianer und andere Kindersex-Aktivisten bei den Grünen systematisch im Kreuzberger »Falckenstein-Keller« Kinder aus sozial schwachen Familien missbrauchten. Jetzt legt die Polizei in Großbritannien einen erschütternden Zwischenbericht über die Aufarbeitung eines gewaltigen Pädophilen-Netzwerkes vor.

Es ist nur eine erste Bestandsaufnahme der bisherigen Beweise, die britische Ermittler im Rahmen der »Operation Hydrant« sammeln konnten. Deren Einsatzleiter Simon Bailey bezeichnet die Zahlen als »die Spitze des Eisbergs«.

Wenn man sich diesen brisanten Kommentar vor Augen hält, wird klar, dass es sich um einen enormen Sumpf handelt, dessen Täter quer durch die britischen Eliten zu finden sind: Gegen mehr als 1400 Verdächtige wird nach Hinweisen und Anzeigen aus der Bevölkerung inzwischen ermittelt.

Die Polizei geht davon aus, dass sie bis Ende des Jahres 116 000 konkrete Anzeigen vorliegen hat. Unter den 261 »VIPs«, die bereits angezeigt wurden, sind 76 Politiker, 43 Mitglieder der Musikbranche, 135 aus Film und Fernsehen sowie sieben »Sportstars«.

Die bei der britischen Polizei eintreffenden Berichte und Anzeigen stellen gegenüber 2012 eine Zunahme von 71 Prozent dar, berichtet der Telegraph. 2012 wurden die pädophilen Aktivitäten des inzwischen verstorbenen BBC-Moderators Jimmy Savile bekannt.

»Wir beginnen gerade erst zu verstehen, wie wir es als ganzes Land über Generationen hinweggeschafft haben, beide Augen vor Großbritanniens Kindersex-Skandal zu verschließen«, erklärt der Labour-Abgeordnete Tom Watson.

Er löste eine massive Untersuchung bei Scotland Yard aus, als er ein Pädophilen-Netzwerk mit engen Verbindungen zum Parlament aufdeckte.

Wie weit verbreitet das kriminelle Treiben der offenbar gut vernetzten Pädophilen war, zeigen die bisherigen Erkenntnisse über die Tatorte, an denen Kinder und Jugendliche missbraucht wurden.

Der Polizei sind bislang 357 Institutionen bekannt, darunter 154 Schulen, 75 Kinderheime sowie zahlreiche Kirchen, medizinische Einrichtungen, Gefängnisse und Jugendzentren.

Trotz der massiven Zunahme an Hinweisen und Anzeigen ist der Chef der Operation Hydrant, Simon Bailey, angeblich nicht sicher, ob die Täter in den vergangenen Jahren aggressiver geworden sind und mehr Zulauf bekommen haben:

»Nimmt der Missbrauch zu?«, fragt Bailey – und gibt gleich selbst eine unbrauchbare Antwort: »Ich habe noch keine Beweise dafür oder dagegen gefunden.«

Die Briten trauen solchen Bekundungen nicht mehr über den Weg. Sie zweifeln stark daran, dass die Aufklärung der Polizei wirklich diesen Namen verdient.

Von 1433 Männern, gegen die bisher ermittelt wurde, sind 216 bereits tot. Das lässt ahnen, wie schleppend die Ermittlungen verlaufen – und wie spät sie aufgenommen wurden.

Mehr noch: Der Wille der Staatsanwälte, hart gegen Politiker, Stars und Sternchen vorzugehen, wurde erst vor einem Monat wieder erschüttert. Da wurde bekannt, dass gegen den Labour-Politiker Lord Janner keine Anklage erhoben wird, weil er unter Demenz leiden soll.

Der britischen Operation Hydrant steht in Deutschland ein riesiger Skandal gegenüber, der sich ebenfalls als Spitze eines Eisbergs erweisen dürfte. Denn bisher geht es lediglich um Berlin und eine jahrelang »stadtbekannte Tauschbörse für Knaben« im Graefe-Kiez, wie Frauke Homann der FAZerzählte.

Als sie 1986 eine siebte Klasse in der Stadt als Sozialarbeiterin zu betreuen begann, fielen ihr die »übersexualisierten« Jungen auf. Als sie einen Prozess beobachtete, in dem einer der Schüler als Zeuge auftrat, war sie geschockt von dem dreisten Auftreten der Pädophilie-Aktivisten, die mit T-Shirt-Aufdrucken ihre Sympathie für die Angeklagten zur Schau trugen. Unter ihnen war auch ein Richter.

Ein Angeklagter und ein Beschuldigter in dem Prozess waren laut Homann Mitglieder der »Alternativen Liste«, dem Berliner Landesverband der Grünen. Der Hauptangeklagte war zu diesem Zeitpunkt bereits mehrfach wegen sexuellen Missbrauchs verurteilt worden und manipulierte »fast alle Jungen« in Homanns Klasse.

Stimmen die Schilderungen in dem Interview, dann fielen Pädosexuelle in den 80er- und 90er-Jahren systematisch über so gut wie jede Art von Kindereinrichtung in Kreuzberg her.

Man braucht nicht viel Phantasie, um sich auszumalen, wie Pädophile auch in den sozialen Brennpunkten anderer Großstädte Deutschlands aktiv wurden. Dass bislang wenig darüber bekannt wurde, weckt erhebliche Zweifel, wie ernst es die Grünen mit der versprochenen Aufarbeitung meinen.

 

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