„Ich bin Charlie“ trieft vor Heuchelei

Freitag, 9. Januar 2015 , von Freeman um 20:00

Um 16.56 Uhr am Freitag stürmten französische Spezialkräfte die Druckerei wo die Kouachi-Brüder sich versteckten und haben sie getötet. Die Jagt auf die designierten Sündenböcke endete erwartungsgemäss. Egal was jetzt von den Shitmedien behauptet wird, der Auftrag war ganz klar die beiden hinzurichten, damit niemand ihre Version der Geschichte hören kann. Es ist eine Ungeheuerlichkeit, dass die Medien nicht von „mutmasslichen Tätern“ gesprochen haben, sondern von der 1. Minute an nur von „kaltblütigen Mördern“. Nichts ist bewiesen und nichts untersucht, aber das Urteil wurde allseits gefällt. Dabei kann nur ein ordentliches Gericht jemand schuldig sprechen, nach Vorlage von Beweisen und sonst niemand. Alles andere ist Lynchjustiz und genau das wurde mit den Kouachi-Brüdern gemacht.

Heute betreiben die Medien moderne Lynchjustiz
und die Masse der Blödschafe finden das geil

Es ist nicht zu fassen wie scheinbar eine globale Hysterie ausgebrochen ist, wie Massen von Menschen, Politiker und Medien nun plötzlich erklären, sie seien Charlie Hebdo. Sie tun jetzt so, wie wenn ihnen die Pressfreiheit heilig wäre und sie diese verteidigen. Das ist an Heuchelei nicht zu überbieten. Ich könnte zahlreiche Beispiel aufzählen, wie die Leute die jetzt laut „das war ein Angriff auf die Pressefreiheit“ schreien, genau diese vorher scharf bekämpft haben, als sie selber kritisiert wurden. Zur Erinnerung, der Vorgänger von Charlie Hebdo, das Anarchomagazin Hara-Kiri, wurde vom französischen Staat mehrmals verboten und wurde eingestellt. Wo war denn der Aufschrei damals?

Auch in Deutschland hat die SPD versucht ein Satiremagazin zu zensieren, als sie 2006 gegen die „Titanic“ klagte. Nach dem Urteil des Landgericht Hamburg darf diese Ausgabe nicht mehr nachgedruckt werden. Jetzt sind diese Oberheuchler der SPD auch Charlie und für Pressfreiheit durch Satire. Die „Scherze“ der Titanic zog zahlreiche Strafanzeigen und Unterlassungsklagen nach sich. Die „Opfer“ des bissigen Humors haben es gar nicht lustig gefunden. Seit der Gründung des Magazins wurden bis 2007 insgesamt 35 Ausgaben verboten, der Verlag war in 55 Gerichtsverfahren verwickelt. So viel zu Pressefreiheit in Deutschland und wie jetzt alle Charlie sind.

Wo waren die Schreihälse damals? Keiner hat Titanic beschützt. Plötzlich sind aber alle Charlie. Sogar die NATO. „Wir stehen in voller Solidarität bei unserem Verbündeten Frankreich„, liess der Generalsekretär verkünden. Auch der deutsche Bundespräsident erklärte im Namen aller Deutschen: „Wir sind Charlie„. Hat er sie überhaupt gefragt, ob sie damit einverstanden sind? Die Zahl der Charlies wächst von Stunde zu Stunde, von einer Solidaritätserklärung zur nächsten. Die CSU ist Charlie. Die FAZ ist Charlie. Die Welt ist Charlie. Selbstverständlich ist die BILD auch Charlie. Und. Und. Und.

Dieser Affront soll schützenswert sein?

Links: Mohammed: ein Stern ist geboren
Rechts: Der Film, der die muslemische Welt entflammt.
Und mein Arsch? Sie lieben meinen Arsch?

Dabei ist „Charlie Hebdo“ kein wirkliches Beispiel für Pressefreiheit oder Meinungsfreiheit die man verteidigen muss. Es ist eher eine Dreckschleuder getarnt als Satire und ein Hetzblatt zur Verbreitung von Islamfeindichkeit und antimuslimischen Rassismus. Viele Karikaturen hatten nichts mit Humor zu tun, nichts mit einer überspitzen Darstellung von politischen Themen, sondern waren ausschliesslich beleidigend und provozierend. Es ist die volle Absicht dieses Schmierblattes Hass und Intoleranz gegenüber Muslime zu schüren. Diese Form der „Meinungsäusserung“ wäre gegenüber Christen und ganz besonders gegenüber Juden undenkbar und würde enormen Protest auslösen.

Karikaturen über Juden ist Antisemitismus,
über Moslems ist es Meinungsfreiheit

Ich möchte hiermit öffentlich erklären, ich bin ganz sicher nicht Charlie, nicht unter diesen Umständen der geheuchelten Betroffenheit und diesem Etikettenschwindel. Mir wird übel wenn ich jetzt dieses falsche Getue sehe. Nicht weil ich gegen Meinungsfreiheit bin, genau im Gegenteil, ich übe sie ständig aus. Wie oft hat man mich schon versucht zum Schweigen zu bringen? Wie oft hat man mich schon mit Verleumdungen und Beschimpfungen, mit Gewalt bis hin zu Mord bedroht? Es kam am meisten von einer Gruppe die sich immer sehr gerne als Opfer hinstellt, eine die am meisten den Mund verbietet und zensiert, wenn man sie kritisiert. „Ich bin Charlie“ trieft vor Heuchelei!

Ich sage es jetzt laut und deutlich, der Anschlag auf das Satire-Magazin am 7.1.2015 in Paris war eine Operation unter falscher Flagge durch Geheimdienste die im klassischen Stiel ablief. Man inszenierte einen abscheulichen Mordanschlag, verbreitete gleich von Anfang an wer die Täter sind, in diesem Fall schon wieder Muslime, dann kamen die designierten Sündeböcke ins Spiel mit gefälschten Beweisen, die man dann jagte und anschliessend ermordete, damit es keine Zeugen gibt. Die Beschreibung des ganzen Ablaufs und wer die Schurken sind wurde über die gleichgeschalteten Medien gesteuert, damit alle die Lüge ins Gehirn implantiert bekommen. So lief es bei der Ermordung von JFK, bei 9/11, 7/7 und in Boston ab.

Wo war die Betroffenheit bei diesen Morden?

– Ich bin Gaza
– Ich bin Odessa
– Ich bin Donbass
– Ich bin Syrien
– Ich bin Libyen
– Ich bin Irak
– Ich bin Afghanistan

Ach so, das ist selbstverständlich was anderes!

Quelle:  http://alles-schallundrauch.blogspot.de/2015/01/ich-bin-charlie-trieft-vor-heuchelei.html

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: