Harvard-Studie: Milchkonsum kann die Entstehung von Krebs fördern

Milch

Milch und Milchprodukte stehen etwa seit ein paar tausend Jahren auf dem menschlichen Speiseplan. Zumindest bei einigen Völkern und Kulturen. nun zeigt es sich, dass mit dem steigenden Milchkonsum auch die Krebsraten steigen. Laut einer Harvard-Studie kann der Konsum von Kuhmilch demnach die Entstehung von Krebs fördern.

Von Marco Maier

Landläufig gelten Milch und Milchprodukte als gesund. Immerhin enthalten sie viel Protein und wichtige Spurenelemente wie Magnesium, Zink, Kalzium und diverse Vitamine. Doch eine langjährige Studie, die an der US-Eliteuniversität Harvard durchgeführt wurde, zeigt beunruhigende Zusammenhänge zwischen dem Konsum von Kuhmilch und diversen Krebserkrankungen. Ursprünglich wollte man lediglich die Auswirkungen des Milchkonsums auf den erwachsenen menschlichen Körper erforschen, da dieser eigentlich nicht dafür ausgelegt ist.

Die Forschungen unter der Leitung von Professorin Ganmaa Davaasambuu lassen darauf schließen, dass unter anderem auch der hohe Hormongehalt in der Milch mit dafür verantwortlich ist. Immerhin wird auch die Milch von trächtigen Kühen verarbeitet, wodurch diese mit weiblichen Geschlechtshormonen kontaminiert wird. So ist der Östrogengehalt 33-mal so hoch wie bei einer Kuh, die nicht trächtig ist. Der Progesterongehalt ist etwa zehnmal höher.

Basierend auf den erhobenen Daten haben die Harvard-Wissenschaftler weitere Untersuchungen durchgeführt. Demnach konnten anhand von Vergleichen des Milchverbrauchs mit der Krebsverbreitung erschreckende Erkenntnisse gewonnen werden. Wird in Ländern viel Milch und Käse konsumiert, erhöht sich beispielsweise die Rate der 20 bis 39 Jahre alten Männer die an Prostatakrebs leiden proportional.

Den Grund für die mögliche Risikoerhöhung bei Prostatakrebs sehen die Wissenschaftler im Kalzium. Dieses Mineral ist für die Knochen und viele verschiedene Stoffwechselabläufe im Körper wichtig. Ein Zuviel an Kalzium hat jedoch auch negative Seiten: große Mengen an Kalzium steigern wahrscheinlich die Prostatakrebswahrscheinlichkeit. Die Wissenschaftler des World Cancer Research Fund sprechen dabei von mehr als 1.500 Milligramm täglich. Das entspricht dem Kalziumgehalt von eineinhalb Liter Milch pro Tag.

Die gleiche Entwicklung stellten die Forscher bei Brustkrebserkrankungen fest. Je höher der Milchkonsum, umso höher die Erkrankungsrate. Darüber hinaus lässt der steigende Milchkonsum offenbar auch die Sterberate von Krebskranken steigen. Lag die Zahl der Männer die an Prostatakrebs starben vor 50 Jahren noch bei fast 0 von 100.000 Patienten, umfasst sie mittlerweile ganze 7 von 100.000 Männern. Die Harvard-Wissenschaftler wollen ihre Forschungen nun fortsetzen.

Quelle:  http://www.contra-magazin.com/2015/01/harvard-studie-milchkonsum-kann-die-entstehung-von-krebs-foerdern/

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