Entführer von Natascha Kampusch: Kein Selbstmord sondern Mord?

(shortnews.de) 2006 erregte der Entführungsfall von Natascha Kampusch viel Aufmerksamkeit. Als Zehnjährige wurde die Österreicherin entführt und konnte nach achtjähriger Gefangenschaft im Jahr 2006 fliehen. Offiziell beging ihr Entführer Wolfgang Priklopil daraufhin Selbstmord. Nun deuten einige Ungereimtheiten darauf hin, dass der Entführer sich nicht selbst das Leben genommen hat. Selbst ein Mord wird offenbar nicht mehr ausgeschlossen. So kamen österreichische Bahnermittler zu dem Ergebnis, dass die Leiche des Entführers hätte entstellter sein müssen. Der Leiter der SOKO „Kampusch“ bezeichnete die Situation in der die Leiche des Entführers gefunden wurde bereits 2009 als „inszeniert“. In der Vergangenheit kam immer wieder der Verdacht auf, es hätte mehrere Täter geben.



FPÖ: Strache zur Akte Kampusch (1): Anatomie des rechtsstaatlichen Versagens!
Dilettantisches Versagen der Polizei und der Justiz im gegenständlichen Fall ist offenkundig!

„Seit letzter Woche Donnerstag ist es offiziell! Die ermittelnden Staatsanwälte im Entführungsfall Kampusch haben offiziell keinen Amtsmissbrauch begangen. Ich behaupte jedoch, dass sie sich als unfähige Dilettanten demaskiert haben, dass die politischen Verbindungen zum BSA den Herrn OStA Pleischl, Mühlbacher & Co. den Kopf gerettet haben und dass die Seilschaften innerhalb der Staatsanwaltschaft weit stärker ausgeprägt sind, als der Wille zur umfassenden Aufklärung im gegenständlichen Fall. Die völlig überforderte Justizministerin geht vor der SPÖ in die Knie um dem Genossen Pleischl den Weg in die Generalprokuratur zu ermöglichen.
Als Gegenleistung werden Verbindungen des ÖVP-nahen Vorsitzenden der Offiziersgesellschaft zum Fall Kampusch unter den Tisch gekehrt. Und auch die Polizeifehler des ÖVP-geführten Innenressorts werden wohlweislich verschwiegen“, so heute der Bundesparteiobmann der FPÖ HC Strache im Zuge einer Pressekonferenz.
Alleine die Tatsache, dass der zuständige Sektionschef im Justizministerium, Mag. Christian Pilnacek, bereits am 16.12.2010 in den „Oberösterreichischen Nachrichten“ in einem Leserbrief seine vorgefasste Meinung medienöffentlich kund tat habe gezeigt, dass man niemals vorhatte, sich ernsthaft mit den Vorwürfen des ehemaligen Präsidenten des obersten Gerichtshofes Dr. Johann Rzeszut auseinander zu setzen. Ich kann diesen Herrschaften jedoch versichern, dass ihre Vorgehensweise noch Gegenstand der politischen Debatte sein wird.
Diese „sauren Wiesen“ werden von uns mit Sicherheit trocken gelegt werden:
Im Zuge des Pressegesprächs arbeitete Bundesobmann Strache die Fehler im Bereich der Polizei und der Justiz heute noch einmal chronologisch auf.
So muss beginnend natürlich die Rolle der Tatzeugin beleuchtet werden, die 1998 durchaus ernst genommen wurde und auf Grund deren Aussage rund 1000 weiße Kastenwägen aus der Region untersucht wurden.
Im Übrigen auch der spätere Entführer Wolfgang Priklopil. Diese Tatzeugin, so Strache, hat bis zum heutigen Tag ausgesagt, dass sie eindeutig zwei Täter gesehen hat. Warum man ihr wohl beim Tatfahrzeug Glauben geschenkt hat, bei der Anzahl der Täter jedoch nicht, müssen die Staatsanwälte begründen. Aus dem Mund des Herrn Oberstaatsanwaltes Pleischl kam dazu folgende Aussage: „Das ist ja vollkommen egal, was sie sagt, sie hat subjektiv geglaubt, sie hat zwei Täter gesehen. Na und?“. So eine Äußerung aus dem Mund eines Staatsanwaltes ist derart unfassbar, da bleibt ob dieser Ignoranz nur mehr die Spucke weg.
Jedenfalls wurde die Tatzeugin NICHT niederschriftlich vernommen, es gab KEINE Tatrekonstruktion mit ihr! Das Versagen der Polizei ist in dieser ersten Phase schon augenscheinlich. Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass am 3. Dezember 2009 die Tatzeugin – entgegen anders lautenden Meldungen – ihre Aussage nicht wiederrufen hat, sondern nach einer Reihe suggestiver Vorhalte sich bei Natascha Kampusch „bedankte“, dass sie nunmehr wieder ruhig schlafen könne und Kampusch ihr die Angst vor einem zweiten Täter nunmehr genommen habe.


Teil 1 der Presseaussendung:
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20111129_OTS0195/fpoe-strache-zur-akte…


Teil 2 der Presseaussendung: http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20111129_OTS0197/fpoe-strache-zur-akte…


Quelle: http://www.doriangrey.net/index.php?issue=24&page=article&p=1&id=l2&c=1

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